First Conditional: if + Present Simple, dann will
Den First Conditional benutzt du im Englischen für reale, wahrscheinliche Situationen in der Zukunft und ihre Folge. Das Muster ist immer: nach "if" steht das Present Simple, im Hauptsatz "will" + Grundform, zum Beispiel "If it rains, we'll stay home." oder "If you study, you'll pass." Wichtig: Obwohl es um die Zukunft geht, steht im if-Satz die Gegenwartsform, anders als im Deutschen, wo wir oft "wenn es regnen wird" sagen würden. Den Satz kannst du auch umdrehen, dann fällt das Komma weg: "I'll call you if I'm late."
Beispiele
- If it rains, we'll stay home. rain (likely) leads to staying home
- I'll call you if I'm late. a promise to call in case of lateness
- If you study, you'll pass. studying will lead to passing
Die ganze Lektion
Alles aus dem Video, als Text.
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If it rains, we'll stay home. Ein einziges Wort an der falschen Stelle, und der Satz fällt auseinander. Das bringen wir jetzt in Ordnung.
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Den Typ-1-Konditional nutzen wir für eine reale, wahrscheinliche Zukunft: eine Bedingung jetzt und was passiert, wenn sie eintritt. Hier das Muster.
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Schau dir die zwei Hälften an. Der <t>if</t>-Teil bleibt im Present Simple, obwohl er in die Zukunft zeigt. Der Ergebnisteil nimmt <t>will</t>. Dieser Unterschied ist die ganze Regel.
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Nimm eine wahrscheinliche Zukunft. Heute kann es regnen, und wenn es regnet, ändert sich der Plan. If it rains, we'll stay home.
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Perfekt für Versprechen. Die Reihenfolge lässt sich umdrehen: Ergebnis zuerst, dann fällt das Komma weg. I'll call you if I'm late.
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Auch für Ursache und Wirkung: tu das jetzt, und dieses Ergebnis ist wahrscheinlich. If you study, you'll pass.
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Und es bildet eine klare Warnung, wenn das Ergebnis eine echte Gefahr ist. If you touch it, you'll get hurt.
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Jetzt die große Falle. Setz kein <t>will</t> in den <t>if</t>-Teil. Auch wenn der ganze Satz von der Zukunft spricht, bleibt der <t>if</t>-Satz im Present Simple. Nur das Ergebnis bekommt <t>will</t>.
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Noch ein nützlicher Punkt. Die Kurzform <t>we'll</t>, <t>I'll</t>, <t>you'll</t> ist nur verkürztes <t>will</t>. Und <t>won't</t> ist die Verneinung, für das, was nicht passiert.
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Merke dir: Für eine reale, wahrscheinliche Zukunft bleibt der <t>if</t>-Teil im Präsens und <t>will</t> steht nur im Ergebnis.