must be, can't be, might be: Vermutungen auf Englisch ausdrücken
Im Englischen drückst du mit Modalverben aus, wie sicher du dir bei einer Vermutung über die Gegenwart bist. Bist du dir fast sicher, dass etwas stimmt, nimmst du "must be" – zum Beispiel "He must be at work.". Bist du dir sicher, dass etwas falsch ist, nutzt du "can't be", wie in "That can't be true.". Hältst du etwas nur für möglich, sagst du "might be", "may be" oder "could be", etwa "She might be on her way.". Anders als im Deutschen, wo wir Vermutungen oft mit "bestimmt", "sicher" oder "vielleicht" plus einem normalen Verb bilden, übernimmt im Englischen das Modalverb selbst diese Bedeutung.
Beispiele
- He must be at work. the speaker is sure he is at work
- That can't be true. the speaker is sure it is false
- She might be on her way. it is possible she is coming
Die ganze Lektion
Alles aus dem Video, als Text.
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Das Telefon klingelt ins Leere. <t>He must be busy</t>. Englisch macht aus Hinweisen Vermutungen, und es gibt eine Falle, in die fast alle tappen.
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Das sind Modalverben der Schlussfolgerung. Du nennst keine Tatsache, du liest Hinweise und sagst, wie sicher du bist, dass etwas jetzt stimmt.
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Stell dir eine Skala vor. Oben fast sicher wahr: <t>must be</t>. Unten sicher falsch: <t>can't be</t>. In der Mitte nur möglich: <t>might</t>, <t>may</t> oder <t>could be</t>.
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Beginn mit starker Sicherheit. Licht an, sein Auto draußen: du bist sicher. He must be at work.
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Jetzt das Gegenteil. Die Hinweise schließen es ganz aus, also nimmst du <t>can't be</t>. That can't be true.
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Und wenn du es einfach nicht weißt, geh in die Mitte. <t>Might</t>, <t>may</t> oder <t>could</t>: alle heißen nur möglich. She might be on her way.
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Es passt perfekt zu Hinweisen vor dir. Sie geht nicht ans Telefon, also folgerst du: She must be asleep.
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Hier die Falle. Das Gegenteil von <t>must be</t> ist NICHT <t>mustn't be</t>. Um sicher zu sein, dass etwas falsch ist, nutzt Englisch <t>can't be</t>. <t>He mustn't be home</t> klingt für Muttersprachler falsch.
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Vergleich sie direkt. Du hast geklopft und gewartet: nichts. Du bist sicher, er ist nicht da. He can't be home.
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Noch etwas: Schlussfolgern meint die Gegenwart. Nach dem Modalverb steht der Grundform <t>be</t>: <t>must be</t>, <t>can't be</t>, <t>might be</t>. Kein zusätzliches <t>is</t>.
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Also nie <t>must is</t> oder <t>can't is</t>. Das Modalverb trägt schon die Zeit: füg nur <t>be</t> an.
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Merk dir: <t>must be</t> für sicher-ja, <t>can't be</t> für sicher-nein, <t>might be</t> für vielleicht. Lies die Hinweise, wähl deine Stufe.